Nach der Feier ist vor der Arbeit!

Jedes Jahr freut sich die gesamte Belegschaft auf die Firmenweihnachtsfeier. Wirklich die Ganze? Zu peinlich sind der einen oder dem anderen noch manche Bilder der letzten Weihnachtssause in Erinnerung. Doch keine Angst: Wir warnen Sie vor und geben gleich praktische Tipps zur Abhilfe.

Kennen Sie diese 10 Typen?

1.       Die Dancing-Queen

Sie kennen das sicherlich auch: Kaum dreht der DJ die Musik auf, stürmen einige sofort die Tanzfläche. Das ist auch gut so, denn wenn niemand tanzt, ist es ja auch langweilig. Doch was ist mit der Fraktion, die mit steigendem Alkoholpegel neue Tanzstile erfindet, bei welchen selbst Michael Jackson oder Madonna erröten würden? Wenn erst einmal die Dancing-Queen in ihr oder ihm entfesselt wurde, gibt es kein Halten mehr und das Peinlichkeitslevel steigt ins Unermessliche.

Unser Tipp: Tanzen ist super, macht Spaß und hebt die Stimmung. Doch eine Firmenweihnachtsfeier ist keine Abschleppdisse. Smooth bleiben und das Ausrasten für andere Gelegenheiten aufsparen.

2.       Der Alleinunterhalter

Der eine oder andere entdeckt gerade auf Firmenfeiern sein Talent, andere mit vermeintlich tollen Witzen, Pointen, lustigen Bemerkungen oder „interessanten“ Zoten zu unterhalten. Das kann schnell ganz schön peinlich werden. Vor allem dann, wenn irgendwann keiner mehr zuhört und der Nervfaktor rasant ansteigt.

Unser Tipp: Der ein oder andere Witz ist gut, lockert die Feier auf. Aber übertreiben Sie es nicht. Die Show machen auf der Weihnachtsfeier Leute, die sich damit auskennen!

3.       Der vermeintliche Chef

Kennen Sie die Leute in der Firma, die immer alles besser wissen? Sie fahren auf Firmenfeiern häufig zu Hochtouren auf. So sichtig peinlich wird es, wenn sie dann auch noch alles besser wissen als die Geschäftsführung, selbst aber nie Ambitionen gezeigt haben, einen entsprechenden Posten anzunehmen.

Unser Tipp: Bevor die Stimmung in den Keller rauscht, weil es jemand viel besser weiß als die Chefin oder der Chef: Einfach lächeln und sich auf den Weg zum Buffet oder zur Bar machen.

4.       Die Lästerbacke

„Hast du schon gehört? Der/die hat schon wieder…“ Wenn ein Satz so oder so ähnlich anfängt, ist die Lästerwahrscheinlichkeit sehr hoch. Peinlich wird es vor allem dann, wenn alle mitbekommen, dass Sie sich nicht einfach nur unterhalten, sondern so richtig vom Leder ziehen.

Unser Tipp: Die Weihnachtsfeier ist da, um Spaß zu haben. Wenn Sie lästern wollen, bleiben Sie einfach zuhause…

5.       Der brünstige Hirsch

Es mag wohl häufig dem Alkohol geschuldet sein, dass manche Gäste auf der Firmenweihnachtsfeier nach ein paar Gläsern mehr die Brunstzeit einläuten und auf Tanzflächen, am Buffet oder beim Smalltalk kräftig röhren. Das ist nicht nur in Zeiten von #metoo ein absolutes NoGo.

Unser Tipp: Alle Menschen sind hormongesteuert. Doch eine Firmenweihnachtsfeier ist neutrale Zone. Legen Sie Ihr Geweih für diese kurze Zeitspanne einfach mal ab.

6.       Der Buffetkiller

Ein typischer innerer Monolog des Buffetkillers auf der Firmenweihnachtsfeier: „So, jetzt nehme ich mir noch vom Lachs … den Quinoa-Salat nehme ich später… oh, es gibt nur noch wenig Roastbeef… oh lecker, Quiche!... das Dessert… wie bekomme ich das alles auf diese Miniteller?... kann ich auch etwas davon einpacken?“

Peinlich, wenn sich manche Gäste während des gesamten Weihnachtsfests nur am Buffet herumdrücken und mit der Gründlichkeit eines Schaufelradbaggers alles Essbare Stück für Stück abräumen (inklusive der Garnitur natürlich…).

Unser Tipp: Wenn Sie zu den Buffetkillern gehören: Essen Sie einfach eine Kleinigkeit vor der Weihnachtsfeier. Dann laufen Sie nicht Gefahr, sich vor lauter Kauen nicht mehr untehalten zu können.

7.       Der Redenschwinger

Oha, jetzt holt er schon wieder einen Zettel aus der Tasche, genauso wie letztes Jahr auf der Weihnachtsfeier. Hat er nicht gemerkt, dass die Hälfte der Gäste schon bei der ersten Satzkette fast eingeschlafen ist? Dem Redenschwinger ist es egal. Schließlich weiß er um sein rhetorisches Talent, das selbst einen Kennedy oder Obama in den Schatten stellen kann. Wer in diesem Fall vor lauter Peinlichkeit Zuflucht im Glühwein sucht, ist dann fast schon entschuldigt. Schlecht wäre es nur, wenn er dann zum Schluckspecht oder brünstigen Hirsch wird…

Unser Tipp: Lassen Sie Ihre Rede dieses Jahr einfach mal zuhause. Und merken Sie jetzt schon, wie ein unbestimmter Druck von Ihnen abfällt? Genießen Sie die neue Freiheit. Ihre Kolleginnen und Kollegen werden es Ihnen dankenJ

8.       Der Schluckspecht

Glühwein, Bier, Cognac, Sekt, Champagner, der Schluckspecht macht auf der Betriebsweihnachtsfeier vor nichts Halt. Es ist ja umsonst und schmeckt auch noch so gut… Leider bleibt der Schluckspecht nicht einfach nur ein Specht. Er wird mit steigendem Pegel schnell zum brünstigen Hirsch, zum Redenschwinger oder zur Dancing Queen und reiht Peinlichkeit an Peinlichkeit. Wenn die Promille dann noch zum Sprachzentrum vordringen und gleichzeitig der Reden- sowie manchmal der Faustschwinger erwachen oder der brünstige Hirsch mit einem kräftigen „Roooäääarrr“ mitten aufs Buffet röhrt, ist Schluss mit lustig.

Unser Tipp: Auch wenn die vermeintliche Bier-Sekt-alles-Flatrate auf der Weihnachtsfeier winkt: Bleiben Sie besonnen und belassen Sie es bei ein zwei Gläschen. Sie können ja später beim inoffiziellen Teil der Weihnachtsfeier noch weiterziehen. Auf der Feier selbst braucht niemand Hirsche oder Schwinger.

9.       Die Schwänzer

Diese Gäste können peinlich sein, obwohl sie gar nicht an der Firmenweihnachtsfeier anwesend sind. Warum? Schließlich ist es ein Gemeinschaftsevent, dessen Stimmung dadurch lebendig wird, wenn möglichst alle eingeladenen Gäste anwesend sind und man sich in entspannter Atmosphäre feiern kann. Peinlich wird es für die Schwänzer vor allem dann, wenn offensichtliche Ausreden für die Absage der Betriebsweihnachtsfeier aufgeführt werden oder die „Schwänzer“ einfach ohne Absage fernbleiben.

Unser Tipp: Der Anstand erfordert es, an der Weihnachtsfeier teilzunehmen. Es reicht ja, wenn Sie als Weihnachtsmuffel nur eine Stunde bleiben und dann gehen.

10.   Der DJ

Er kennt die besten Hits der 80er, 90er und der 2000er. Er kann Ballermann-Hits rückwärts singen und weiß genau, welche Beats die Tanzfläche zum Beben bringen. Leider trübt bei selbsternannten „DJs“ die eigene Überzeugung den Sinn für Geschmack und Stimmung. Wichtigste Anzeichen für die Hobby-Beatkünstler: Eine Tanzfläche, die sich schneller leert als das Buffet nach dem Angriff des Buffetkillers…

Unser Tipp: Einfach mal einen Gang runterschalten und Unterhaltsungsprofis das Ruder überlassen.

 

Haben wir einen echt peinlichen Typen auf der Weihnachtsfeier vergessen? Dann schreiben Sie uns an info@hirschfeld.de!