weniger Alkohol, mehr JGA: Workshop-Idee

Warum ein kreativer Workshop die schönste JGA-Idee ist

Wenn du gerade einen JGA planst, kennst du diesen Moment: Du willst deiner Freundin einen wunderschönen Junggesellinnenabschied machen – aber schon beim Gedanken an Rosa Tütü, Bauchladen und peinliche Spiele zieht sich innerlich alles zusammen.

Und ganz ehrlich: Manche Bräute sind einfach nicht der Typ für „wir ziehen los und eskalieren“. Keine Sauf-Exzesse, kein Fremdscham-Marathon, keine Trinkspiele. Vielleicht will sie stattdessen etwas, das sich nach ihr anfühlt: gemeinsame Zeit, echte Gespräche, Lachen – ohne Druck.

Genau deshalb liebe ich die Idee, einen Workshop als Junggesellinnenabschied zu planen.

JGA-Idee: kreativer Workshop anstatt peinliche Trinkspiele

Macht einen Workshop – kreativ, persönlich, ohne Alkohol
Ein Workshop ist wie der Gegenentwurf zum typischen JGA:
Kein Druck, keine peinlichen Aufgaben, kein „Wer trinkt am schnellsten?“, sondern ein Setting, in dem ihr wirklich miteinander seid.

ohne Alkohol (oder zumindest ohne Alkoholdruck)
kreativ, weil jede etwas mit den Händen macht
persönlich, weil Gespräche ganz von allein entstehen
etwas Besonderes, weil ihr am Ende ein Ergebnis habt
mal anders, ohne dass es kompliziert wird
Und das Beste: Es funktioniert auch für Gruppen, in denen nicht alle sich super gut kennen. Beim gemeinsamen Tun wird es automatisch leichter, ins Gespräch zu kommen. Man lacht, man hilft sich, man zeigt sich Sachen — und plötzlich ist die Stimmung genau da, wo sie sein soll: entspannt und verbunden.

„Aber was für ein Workshop passt zu uns?“
Das Schöne ist: Du kannst das Thema easy an die Braut anpassen. Je nachdem, worauf sie Lust hat:

  • Blumenkranz / Trockenblumen
  • Keramik bemalen
  • Koch- oder Backworkshop
  • Tanz (wenn sie das wirklich liebt)
  • Schmuckworkshop (z. B. etwas mit Meer-/Natur-Vibes)
  • DIY wie Kerzen, Makramee, Siebdruck, Parfum


Gerade ein Schmuckworkshop ist ein schönes Beispiel, weil er genau die Mischung schafft: kreativ, nicht zu „laut“, und am Ende hat jede ein kleines Unikat, das bleibt (und die Braut sowieso). On top: Wie cool ist es bitte, wenn ihr alle passenden Schmuck zur Hochzeit tragen könnt!?

Der größte Unterschied liegt oft in der Herangehensweise: Bei einem Workshop startet die Planung nicht mit „Was macht man beim JGA?“, sondern mit „Wie ist die Braut eigentlich?“ Mag sie es ruhig und gemütlich, ist sie kreativ und liebt Dinge mit Bedeutung, dann passt ein Workshop meist perfekt – weil er weniger auf Lautstärke setzt und mehr auf Verbindung. Viele Gruppen merken erst im Nachhinein, wie gut das tut: Niemand muss sich beweisen, niemand muss trinken – und trotzdem bleibt der Tag lustig, lebendig und besonders.

Ein Junggesellinnenabschied mit weniger Alkohol bedeutet nämlich nicht, dass etwas fehlt. (Jede kann sich ja nen Weinchen gönnen, wenn sie mag) Oft ist es genau andersrum: Plötzlich steht das Saufen nicht im Mittelpunkt, also ist mehr Platz – für Gespräche, echtes Lachen und diese kleinen Momente, an die man sich später wirklich erinnert. Und wenn ihr danach noch essen geht, anstoßt und den Abend entspannt ausklingen lasst, wirkt es nicht wie „entweder oder“, sondern wie ein rundes, stimmiges Ganzes.